Startseite

Allgemein 1

Allgemein 2

Nachrichten

Gesundheitssektor

Gemeinschaft

Agentur für Arbeit

15 Jahre Agenda 2010 – Die Architekten der Agenda

Am 14. März 2003 verkündete Bundeskanzler Gerhard Schröder (a.D.) in seiner Regierungserklärung die Agenda 2010. Die Vorarbeiten hierzu wurden bereits im Schröder-Blair-Papier von 1999 geleistet. Als Ziele nannte Schröder damals unter anderem die Verbesserung der „Rahmenbedingungen für mehr Wachstum und für mehr Beschäftigung“ sowie den „Umbau des Sozialstaates und seine Erneuerung“. Die mit den Worten „Wir werden Leistungen des Staates kürzen“ angekündigten Maßnahmen führten zu heftigen Kontroversen. Nachdem die SPD auf ihrem Sonderparteitag am 1. Juni 2003 mit deutlich über 80 Prozent für den Leitantrag des SPD-Bundesvorstandes gestimmt hatte, wurde ein Leitantrag zur Agenda 2010 auf dem Sonderparteitag von Bündnis 90/Die Grünen am 14./15. Juni 2003 mit etwa 90-prozentiger Mehrheit angenommen. Große Teile des Konzeptes wurden von den Oppositionsparteien unterstützt und von CDU/CSU aktiv mitgestaltet. Das Reformkonzept wurde von der Bertelsmann Stiftung maßgeblich geprägt. Der „Wirtschaftspolitische Forderungskatalog für die ersten hundert Tage der Regierung“ der Stiftung ist inhaltlich zu weiten Teilen übernommen worden. Die Agenda 2010 setzt insbesondere arbeitgeberfreundliche angebotspolitische Ideen um. Während von vielen Politikern die Arbeitsmarkt-Reformen der Agenda 2010 als entscheidende Faktoren für Deutschlands „wirtschaftlichen Erfolg“ angeführt werden < Quelle Wikipedia, streiten Experten hingegen über die Bewertung des Reformpaketes. Während die Befürworter die Agenda 2010 bejubeln und deren Vorteile in den Vordergrund stellen, schimpfen Kritiker besonders über die soziale Spaltung die diese nach sich zieht. Fakt ist allerdings: Die Einführung der Agenda 2010 bedeutete gravierende Veränderungen für den Arbeitsmarkt, das Gesundheitssystem, der Rente und vor allem für die Menschen im Land. Was die Agenda 2010 letztendlich bewirkt hat ist lediglich die Tatsache, dass vorallem die Arbeit an sich nur umverteilt wurde. Hierfür wurden Vollzeitjobs abgebaut und in prekäre Arbeitsverhältnisse umgewandelt. Eine extreme Form der Leiharbeit, Mini- sowie Eineurojobs oder sonstige prekäre Arbeitsverhältnisse im Niedriglohnsektor sorgen seither dafür das die ArbeitnehmerInnen zusätzliche finanzielle Unterstützung vom Staat brauchen, um überhaupt über die Runden zukommen. Die Einführung der Agenda 2010 hat lediglich dazu geführt den Mittelstand kaputt und die Menschen im Land bettelarm zu machen. Während die SPD heute in der Gunst der Wähler ins bodenlose fällt, versucht sie ihre negative Geschichte abzuschütteln. Doch egal was die SPD auch versucht, die Agenda 2010 verfolgt sie wie ein Schatten aus längst vergangener Zeit. Was Gerhard Schröder im März 2003 noch angepriesen hatte wird der SPD heute zum Verhängnis! So waren also vor allem die Hauptverantwortlichen Architekten der Agenda 2010 die SPD und Bündnis 90/Die Grünen. Aber auch die Bertelsmann Stiftung sowie die CDU/CSU haben aktiv an der Gestaltung der Agenda 2010 mitgewirkt…

Gerhard Schröders Regierungserklärung zur “Agenda 2010” ist eine menschenverachtende Umsetzung von Reformen: Unter anderem sagte er > „Wir werden Leistungen des Staates kürzen, Eigenverantwortung fordern und mehr Eigenleistung von jedem Einzelnen abfordern müssen“. Die Agenda 2010 ist eines der umstrittensten Reformprojekte der Nachkriegsgeschichte. Doch aus dem Reformpaket ging noch soviel mehr hervor. So ging unter anderem aus der zusätzlichen Hartz-Gesetzgebung eine gewollte Armut und Entrechtung der Bundesbürger hervor. Die darin enthaltenden verfassungs- und menschenrechtswidrigen Sanktionen fördern beispiellose Zwangsarbeit zu Tage. Arbeitslose werden durch willkürliche Sanktionsdrohungen in prekäre Beschäftigungsverhältnisse oder sinnlose Beschäftigungsmaßnahmen gezwungen, wo sie Lohndumping und Niedriglöhnen ausgesetzt sind. Befristete und schlecht bezahlte Arbeit ersetzen so reguläre Vollzeitarbeitsplätze und fördern zusätzlich erhebliche Armut!…

YouTube & Internes Videoarchiv

Es gibt unzählige Videos die sich mit der Arbeitswelt beschäftigen. Dabei sind es vorallem die großen Unternehmen und die Subunternehmer die permanent unangenehm auffallen. Der negative Umgang mit ihren Beschäftigten beschert den Arbeitgebern dauerhafte Schlagzeilen in den Medien. So berichten diese nahezu täglich von den brutalsten Ausbeutungen und Arbeitsbedingungen. Obwohl die Gewerkschaften diese Zustände kennen, unternehmen sie relativ wenig bis rein gar nichts, um den Beschäftigten zu helfen. / zum internen Videoarchiv / Deutsche Post & DHL: Exklusiv auf YouTube

Arbeitgeber

Spirale nach unten

Skrupellosigkeit der Bosse

Paketzustellung

Drohender Wirtschaftscrash

Gewerkschaften

Dauerthema

Das deutsche „Jobwunder“

Arbeitgeber unterlaufen durch miese Tricks permanent die reguläre Beschäftigungsform. Durch Teilzeit- verträge mit flexiblen Einsatzzeiten oder durch zwischenschalten von Leihfirmen sowie Outsourcing ihrer kompletten Arbeitsbereiche oder Teile davon, aber auch durch zusätzlich prekäre Arbeitsverhältnisse wie etwa Minijobs oder Praktika werden die Arbeitslosenzahlen künstlich manipuliert. Die Agentur für Arbeit unterstützt das sogenannte „Jobwunder“ großzügig, indem diese immer massivere Sanktionen gegen Arbeitssuchende und Arbeitslose verhängt oder diese in sinnlose Maßnahmen stopft, nur um diese Personengruppen durch Zwang in jegliche Form von Arbeit zu pressen. Die Bundesagentur für Arbeit hingegen rechnet durch diverse Tricks die realen Arbeitslosenzahlen einfach aus der offiziellen Statistik heraus. Betrachten wir die Hartz IV Reform und die Agenda 2010, sollten diese ursprünglich neue Arbeit schafften, doch stattdessen wurde diese nur umverteilt, indem Vollzeitarbeitsplätze abgebaut und dafür eine extreme Form von prekärer Arbeitsverhältnisse geschaffen wurde. Einen Vollzeitarbeitsplatz teilen sich nun mehrere prekär Beschäftigte Arbeitnehmer. So kann hier absolut keinerlei Rede vom deutschen Jobwunder sein. Alles wird manipuliert bis es schließlich passt, um dann durch falsche Fakten der Öffentlichkeit präsentiert zu werden!

Fachkräftemangel

Einen echten Fachkräftemangel in Deutschland gibt es nicht!, auch wenn Politik und Wirtschaft dieses gerne so suggerieren. Beschönigte Zahlen, Daten und angebliche Fakten werden bewusst manipuliert, um den angeblichen Fachkräftemangel zu untermauern. Wenn man hier überhaupt ernsthaft von einem Fachkräftemangel sprechen kann, liegt das mitunter an den erheblichen Einsparungen im Bildungs- und Ausbildungssystem. Diejenigen die ihre Ausbildung doch erfolgreich abschließen, bekommen of keinen angemessenen Job mit entsprechender Entlohnung. In § 10 des SGB II ist definiert, dass jedem Erwerbsfähigen nahezu jegliche Arbeit zuzumuten ist. Damit ist jeglicher Berufsschutz entfallen, d.h. auch ein Universitätsabschluss schützt nicht vor einem Job als Packer im Hafen. Außerdem ist die Lohnhöhe kein Grund einen Job abzulehnen. Diese Regelungen haben dazu geführt das unsere eigenen Fachkräfte lieber ins Ausland gehen bevor sie unter Zwang minderwertige und unterbezahlte Arbeiten annehmen müssen. Hinzu kommen dann noch die Arbeitgeber selbst. Diese tuhen immer weniger, um ihr selbst ausgebildetes Personal zu halten. Schlechte Arbeitsbedingungen und miese Bezahlung führen dazu das Ihre Fachkräfte dem Unternehmen den Rücken kehren! / siehe auch kununu Blog

Geschichte

Mainstream-Medien

Tagelöhnerei

Moderne Sklaverei

Transfergesellschaften

Weltwirtschaftskrise

Daniel Grüneke

Amazon

Regelmäßig kommt es bei Amazon in Deutschland zu massiven Streiks. Bereits seit gut fünf Jahren fordert die Gewerkschaft Ver.di für die mehr als 12.000 festangestellten Beschäftigten einen Tarifvertrag nachdem Einzel- und Versandhandelskonditionen, doch die Amazon-Geschäftsführung zeigte bisher keinerlei Interesse daran. So beteiligen sich permanent die sechs größten Amazon-Standorte in Deutschland an den Streiks: Bad Hersfeld, Graben (Bayern), Werne (NRW), Leipzig (Sachsen), Rheinberg (NRW) und Koblenz (Rheinland-Pfalz). Inzwischen ist aus den normalen Streiks ein erbitterter Tarifstreik geworden, der kein Ende zu finden scheint!

Im Fokus der Öffentlichkeit

Bad Hersfeld: Streiktage 2016

Betriebsintern

Dein gutes Recht!

Arbeitszeugnis / Betriebsfrieden / Betriebsgeheimnisse /Betriebsgruppen / Teamleiter

Personalgespräch / Schweigepflicht /Sicherheitsschuhe /Versetzung / Weisungsrecht

Minijobber: Obwohl es verboten ist nutzen Unternehmen Minijobs gezielt aus, nur um ihre Personalkosten zu drücken. Hierbei spielen vor allem Subunternehmen eine gewichtige Rolle. In einem betrügerischen System werden Minijobber regelrecht um ihre Ansprüche und somit oft um ihr Geld gebracht. Viele Minijobber erhalten nicht den gesetzlichen Mindestlohn obwohl sie einen Anspruch darauf haben. Zunehmend werden durch Arbeitgeber und Subunternehmer die Arbeitszeiten von Minijobbern beschönigt, sodass diese am Ende wesentlich mehr arbeiten als vertraglich vereinbart. Ebenfalls werden Minijobber bei der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und bei der Fortzahlung bei Urlaub schlichtweg beschissen. Unternehmer und vor allem Subunternehmer behandeln Minijobber ungeniert als Arbeitnehmer zweiter Klasse. Was zählt ist nur die Gewinnspanne, selbst wenn dies bedeutet Minijobber wie Sklaven halten und ausbeuten zu müssen! /siehe auch: kununu.com

Praktikum

Im herkömmlichen Sinn ist ein Praktikum eine übliche Form des Sammelns von Praxiserfahrungen während der Schulausbildung. In der Berufsorientierung sollen Betriebspraktika den Schülern in zwei- bis vierwöchigen Tätigkeiten helfen ihren Berufswunsch praktisch zu erfahren, zu überprüfen und gegebenenfalls eine Korrektur des Berufswunsches vorzunehmen. Ist keine Praktikumsvergütung vereinbart, bekommen Praktikanten für die Zeit ihres Praktikums allgemein keinen Lohn oder sonstige Entlohnung. Ein Praktikant ist in Deutschland grundsätzlich kein Arbeitnehmer. Seit Anfang der 2000 Jahre nutzen Unternehmen dieses Instrument jedoch zur Reduzierung ihrer Personalkosten schamlos als günstigen Ersatz für reguläre Arbeitnehmer aus. Auch werden seit 2016 immer mehr Arbeitslose von der Agentur für Arbeit als Praktikanten eingesetzt. Gerade bei Langzeitarbeitslosen greifen die Agenturen daher vermehrt auf die Praktika zurück. Ebenfalls nutzen Transfergesellschaften die Variante Praktikum für sich, da es für sie wirtschaftlich gesehen günstiger ist ihre Teilnehmer den Unternehmen schamlos als billige Praktikanten vor die Füße zu werfen. So werden Praktikanten also als vollwertige Arbeitnehmer eingesetzt und aufs übelste ausgenutzt. Um diese zunehmende Form der Ausbeutung in den Griff zubekommen ist von der Politik ein handeln erforderlich. Der Praktikumsform muss ihren Ursprungssinn zurückgeben werden!…

Sonstiges

Generationen

VW & AutoVision

Transfergesellschaft

Solo-Selbstständigkeit

Pep Experte